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Aktuelle Fragen des Baumwollanbaus erörtert

Dieser Industriezweig nimmt einen besonderen Platz in der Landwirtschaft und der Beschäftigung ein. Auf Initiative des Präsidenten wurde daher im Baumwollanbau ein Clustersystem eingeführt. Etwa 350 große Fabriken wurden in Betrieb genommen. Vor fünf Jahren wurden nur 40 Prozent der einheimischen Baumwollfasern im Lande verarbeitet, heute sind es 100 Prozent.Der Klimawandel der letzten Jahre stellt den Baumwollanbau vor neue Herausforderungen. Vor allem so ungewöhnlich hohe Temperaturen wie in diesem Sommer hat es noch nie gegeben. Tagsüber bleibt das Thermometer über 43 Grad. Auch die Nachttemperaturen liegen über der Norm.

Für die Baumwollindustrie ist dies ein Notfall. Es ist jedoch notwendig, alle Möglichkeiten zu mobilisieren und die Ernte zu retten. Dazu müssen die Saatguterzeugung, die Sortenwahl, die Düngung, die Bewässerung und die Schädlingsbekämpfung auf der Grundlage wissenschaftlicher Ansätze durchgeführt werden.


In diesem Sinne war die Gründung des Rates für Baumwollanbau durch den Beschluss des Staatsoberhauptes "Über zusätzliche organisatorische Maßnahmen zur Steigerung des Baumwollertrages, zur Einführung von Wissenschaft und Innovation im Baumwollanbau" sehr nützlich.

Auf der Sitzung berichtete der Minister für innovative Entwicklung und Vorsitzende des Rates für Baumwollanbau I. Abdurakhmonov über die laufenden Arbeiten.




Es wurde festgestellt, dass die Mitglieder des Rates zusammen mit Wissenschaftlern und Fachleuten die Situation bei der Abreise in die Bezirke Quyichirchiq, Sayhunabad, Navbakhor, Narpay, Vabkent und Karakul untersucht haben. Es wurde festgestellt, dass die Norm für die Pflanzdichte von Setzlingen in Baumwollfeldern um 35-40 % überschritten wurde. Auf einigen Feldern gibt es im oberen Teil der Baumwollstängel fast keine Ernte, im unteren Teil haben sich nur 2-3 Samenkapseln gebildet. Auch Schädlinge und Krankheiten haben zugenommen.

Auf der Sitzung wurden Empfehlungen und Anweisungen für die Pflege der Baumwolle und die Sicherung der Erträge in einer solchen Situation bekannt gegeben. Für deren Umsetzung in allen Regionen wurden 30 Aktionstage angekündigt. Es wurde betont, dass Spezialisten die Felder und Landwirte in den Clustern besuchen müssen, um wissenschaftliche Lösungen und Innovationen zu erläutern.

"Wir müssen handeln und dabei berücksichtigen, dass der Klimawandel in Zukunft negative Auswirkungen haben wird. Wir brauchen eine wissenschaftliche Herangehensweise an dieses Thema", sagte Shavkat Mirziyoyev.

Hokims aus der Region berichteten über die Maßnahmen, die in den Aktionstagen ergriffen werden sollen.