3003/20

Maßnahmen zur Reduzierung der Armut durch Entwicklung des Unternehmertums und der Berufsausbildung

Unter dem Vorsitz des Präsidenten der Republik Usbekistan Shavkat Mirziyoyev fand am 27.Februar eine Sitzung mit einer Video-Übertragung, gewidmet der Frage der Reduzierung von Armut durch die Entwicklung des Unternehmertums, statt.
 
In der Sitzung wurden die Fragen der systematischen Organisation in dieser Richtung besprochen.
 
„Die Reduzierung von Armut bedeutet nicht die Erhöhung von Gehältern und Subventionen, Vergabe von Krediten. Vor allem muss man die Menschen ausbilden, ihre Kenntnisse in Finanzen erhöhen, sie anregen, Unternehmen zu betreiben, die Infrastruktur, die Qualität der Ausbildung und Behandlung verbessern, das System der zielgerichteten Vergabe von Subventionen einführen“, sagte Präsident.
 
Dazu werden zusammen mit der UNO, der Weltbank und anderen angesehenen internationalen Organisationen mittel- und langfristige Strategien zum Kampf gegen die Armut entwickelt.
„Wir müssen alle Bedingungen schaffen, damit die Menschen arbeiten, reich werden und würdig leben“, sagte Präsident.
 
Es wurde betont, dass in der Nähe von dichtbesiedelten Orten, wo das Unternehmertum gut entwickelt ist, kleine Industriezonen gegründet werden. Für die Schaffung nötiger Infrastruktur werden 100 Milliarden Sum vom Haushalt zugewiesen werden. In den Industriezonen werden Grundstücke nach Marktpreisen mit Besitzrecht verkauft werden. Wenn diese Erfahrung rechtfertigt, dann werden in der zweiten Jahreshälfte zusätzlich 150 Milliarden Sum zugewiesen werden.
 
In der Sitzung wurde auf die Förderung der Ausbildung, Arbeitsvermittlung sowie Organisierung von Unternehmenskursen für Arbeitslosen hingewiesen.
 
Auch für alleinerziehende, kinderreiche Frauen und arbeitslose Frauen, die den Wunsch haben, einen Beruf zu lernen, werden jetzt Kurse zur Berufsausbildung, z.B. Handwerk, Nähen, Koch, Friseurkurse gegründet. 
 
Der Agentur für Entwicklung des kleinen Business und des Unternehmertums, Business-Ombudsmann, Handels- und Industriekammer wurde empfohlen, als „Brücke“ zwischen dem Staat und dem Business zu agieren, die Realisierung unternehmerischer Initiative zu fördern.
 
Zum Schluss der Sitzung wurden zu besprochenen Fragen Berichte von zuständigen Personen zugehört, und entsprechenden Maßnahmen getroffen.